14.07.2008

PFUE et actualité de l'Europe à plusieurs vitesses

f51c146afbc4177cf3a6cc88a4263783.jpgLe président en exercice de l'Union Européenne a présenté jeudi dernier au Parlement Européen les priorités de la PFUE (Présidence Française de l'Union Européenne). Un vice-président du Forum Carolus et le Délégué Général ont assisté à cette présentation et aux débats avec les députés. Le Forum Carolus est officiellement enregistré comme organisation lobbyiste au Parlement Européen.

Nicolas Sarkozy a retenu quatre priorités:

1. Le paquet Energie Climat. N. Sarkozy a précisé qu'il ne fallait pas importer des produits qui ne respectent pas les règles  du paquet énergie climat.

2. Le pacte européen pour l'immigration

3. Défense Européenne: "L'Europe ne peut être une puissance politique parlant fort sans moyens militaires". La PFUEdfb860fa0a09368db948e5d64c98d373.jpg souhaite concilier l'OTAN avec une défense européenne autonome.

4. La PAC: il ne faut pas que l'UE arrête sa production agricole alors que les besoins mondiaux en nourriture croissent. Le président français souhaite que l'Union instaure des quotas agricoles pour que les règles que nous imposons à nos agriculteurs s'appliquent aussi aux produits que nous importons.

Ces références au protectionnisme nous rappellent que Nicolas Sarkozy le libéral est décidément pragmatique. Ces mesures sont préconisées par des groupes de travail avec lesquels des membres du Forum Carolus sont en contact régulier (voir notamment: "pour un protectionnisme européen".) De la même manière, en politique étrangère, le discours officiel est atlantiste mais les coopérations avec la Russie engagées sous Chirac et Villepin s'approfondissent.

La question du protectionnisme est liée à la protection sociale. Nicolas Sarkozy s'est attiré la critique de plusieurs députés européens lorsqu'il a affirmé que le social devait relever des politiques nationales. En revanche il a été particulièrement apprécié que le président français prenne le temps de répondre à chaque question individuelle des députés.

e3bbb21487683e5ee569605ea20d5753.jpgEnfin la député allemande Silvana Koch-Mehrin a rappelé à Nicolas Sarkozy que l'Europe fonctionne d'ores et déjà à plusieurs vitesses. Le Forum Carolus plaide pour une relance de la construction politique européenne par une Avant-Garde alliant des pays rhénans à des pays de l'Europe danubienne. La plupart des analystes lucides savent qu'une Europe politique véritable comptant sur la scène internationale ne peut passer que par un nombre restreint de pays décidant ensemble d'aller de l'avant tout en laissant la porte ouverte ultérieurement à ceux qui voudront les rejoindre. L'Europe à plusieurs vitesses reste d'une actualité brûlante...

03.12.2007

VORTRAG ZUR VORSTELLUNG DES BUCHES ``POUR UNE EUROPE EUROPEENNE" Schloß Ebnet, 18. Oktober 2007 Philippe NUSS


0c4b34fb6d37b64aa7ec15ed9ae212ce.jpgSehr geehrter Herr Präsident und werter Gastgeber, meine sehr verehrten Damen und Herren!
Nach der Ablehnung der EU-Verfassung in Frankreich und in den Niederlanden, Entscheidungen die ich mir hier gestatte als dramatisch zu bezeichnen, bieten sich allen Befürwortern Europas zwei Alternativen: Verzweiflung und Verzicht, oder Hoffnung und Vertrauen. Die erste Wahl führt direkt, wie die Erfahrung aus der Geschichte es bezeugt, zu einem fatalen Rückschritt, um nicht zu sagen zur totalen Katastrophe. Die Denkfabrik Forum Carolus hat sich für den zweiten Weg entschieden, den Weg der Hoffnung, des Zukunftsglaubens, und auch der Vernunft.
Das Forum Carolus und sein Präsident, Freiherr Nikolaus von Gayling, laden uns heute ein um die Veröffentlichung “Pour une Europe européenne — Une avant-garde pour sortir de l’impasse” vorzustellen und letztendlich um die Frage des Schicksals Europas zu erörtern. Aber ehe wir uns mit der politischen Zukunft unseres Kontinents beschäftigen, sollten wir uns — müssen wir uns sogar — mit der Vergangenheit befassen. Ein eminenter Europäer, eine Persönlichkeit, die sein ganzes Leben der Sache Europas gewidmet hat, Otto von Habsburg, schreibt, ich zitiere: „Es ist nicht Nostalgie, wenn wir im Laufe der Jahre von Zeit zu Zeit innehalten und zurückblicken. Die Erfahrung lehrt, daß niemand die Zukunft vorhersehen oder planen kann, der nicht die Vergangenheit kennt, also den Boden rekognosziert hat, auf dem er steht. In diesem Sinne ist das Studium der Geschichte ein wesentlicher Beitrag zu guter Politik.” Ende des Zitats.
Darum, gemäß Erzherzog Ottos Aussage, vor dem Übergang zur guten Politik, lassen wir uns heute ein wenig Zeit, in diesem reizvollen Schloß Ebnet, wo die Geschichte allgegenwärtig ist, wo jedes Eckchen ein Flair von Vergangenheit ausstrahlt, um einen kurzen Rückblick in die Geschichte durchzuführen.
Wenn wir die Karte der europäischen Avantgarde näher betrachten, fällt uns ein durchaus interessantes Phänomen auf. Wir bemerken, daß die Länder, die bereit sind, schneller auf den Weg nach einem vereinten Europa sich zu engagieren, beinahe aus den Komponenten des alten karolingischen Reiches bestehen, Norditalien und Niederlande jedoch leider momentan ausgeschlossen. Dieser Umstand, der uns unmittelbar mit dem Frühmittelalter verbindet, darf uns keinesfalls überraschen. Die Geschichte verläuft nämlich nicht nur als eine mühsame lineare Reihe von Ereignissen, — Kriege, Hungersnöte, Revolutionen, Annexionen, Frieden, und so weiter, — sondern stellt eine außergewöhnliche langzeitliche Stabilität unter Beweis. Der histoire événementielle, der Ereignisgeschichte, steht, laut dem großen französischen Historiker Fernand Braudel, der Begriff der longue durée, die in langsamen Rhythmen verlaufenden Geschichte, gegenüber. Und diese geopolitische Stabilität, die sich im gegebenem Falle über eine Zeitspanne von über zwölf Jahrhunderten erstreckt, gehört voll und ganz zu der langsam verlaufenden Geschichte, zu den grundlegensten Strukturen Europas.
Es ist demzufolge auch kaum überraschend, daß sich so viele Menschen hier am Oberrhein für diese Avantgarde einsetzen. Der Oberrhein, zwischen Gallien, Germanien und Italien am Fuße der Alpen gelegen, bildete das Herz des Karolingisches Reiches, ein Herz das unter dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation weit nach Osten, bis nach Prag, Wien, Brünn, Bratislava / Preßburg, Zagreb oder Krakau, sein Schlag spüren zu vermag. Der Oberrhein hat im Frühmittelalter eine eigene Zivilisation entwickelt, deren kulturelle Hauptstädte die glanzvollen Abteien St. Gallen, Reichenau oder Murbach waren. Eine Zivilisation die sowohl nach Westen als nach Osten geöffnet war. Eine Zivilisation, die sich über die Grenze des germanischen und lateinischen Europas ausdehnte. Der Rhein, Hauptschlagader dieser geographischen Entität, wurde von dem staufischen Geschichtsschreiber Otto von Freising, ein Babenberger der in der Nähe von Wien auf die Welt kam, in Paris studierte und im französischen Kloster Morimond starb, die “vis maxima regni”, die höchste Kraft des Reiches, genannt.
Im Laufe der Jahrhunderte spielte der Oberrhein die wichtige Rolle einer Pforte, einer Pforte entweder zum Mitteleuropäischen Raum oder zur Westeuropäischen Welt, je nach dem Standpunkt des Beobachters. Kunst und Wissen blühten am Ufer des Rheins sowohl im Mittelalter als in der Neuzeit. Straßburg, Basel und Freiburg-im-Breisgau, die Hauptstädte des Oberrheins, empfingen deutsche, französische, niederrheinische oder ungarische Humanisten. Vom Oberrhein aus eroberte die Buchdruckkunst die ganze Welt. Auf der Suche nach dem wahren Glauben trafen verschiedene Entwicklungsrichtungen der Reformation aus Böhmen, aus Sachsen und aus der Schweiz, hier zusammen. Zur gleichen Zeit, auf politischer und kultureller Ebene verband uns Vorderösterreicher das erlauchte römisch-katholische Haus Habsburg mit der östlichen Komponente seines Erbguts, Österreich, Ungarn, Böhmen, Kroatien, usw. Noch im 18. Jahrhundert, nach dem Verfall des Heiligen Römischen Reiches, strömten Elsässer und Badener nach Mitteleuropa, in die pannonische Ebene, in das Banat oder in die Batschka, um dort ein neues Leben zu führen unter dem Kollektivnamen von Donauschwaben.
In meinem Beitrag zu dieser Veröffentlichung, habe ich versucht die historischen Beziehungen des Elsaß zu Mitteleuropa, hauptsächlich während des Mittelalters, ein wenig zu skizzieren. Die Wahl dieser Periode hängt nicht nur von meinem eigenen Interesse zur Mediävistik ab, sondern auch von dem Fakt, daß in diesem Geschichtsabschnitt das heutige Europa und die europäische Identität wahrlich im christlichen Abendland entstanden sind. Wie es der Großmeister der französischen Mediävistik Jacques Le Goff erkannt hat, wird das europäische Mittelalter die wichtigste Erbschaft sein, die in Zukunft ein geeintes Europa antreten kann.
Hier in Baden-Württemberg, im Elsaß und in der deutschsprachigen Schweiz, in diesem “europaoffenen” Alemannien, sollten wir uns bewußt sein, daß der Oberrhein das Kernland Europas schlechthin war und bleibt, und darum die Berufung hat, eine leitende Rolle in Europa zu spielen. Laßt uns infolgedessen den Platz einnehmen, den die Geschichte uns zugeteilt hat. Seien wir die Avantgarde der Avantgarde !
 
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.

 

12.11.2007

LANCEMENT DU LIVRE « POUR UNE EUROPE EUROPEENNE. UNE AVANT-GARDE POUR SORTIR DE L’IMPASSE » DU 6 NOV. 2007

02442e1a0686c5384c99b931b6691f1d.jpgLe 6 novembre à la Librairie Kleber à Strasbourg nous avons eu le plaisir d’assister au lancement du livre Pour une Europe européenne. Une avant-garde pour sortir de l’impasse sous l’égide du Forum Carolus.
Cet événement a été l’occasion de mener un débat autour de l’impératif d’une relance de la construction européenne par la création d’une avant-garde sur la base d’un « noyau dur » franco-allemand. Cette démarche est fondamentale pour ne pas aboutir à une impasse et relever le défi des alliances stratégiques permettant à l’Europe de renforcer sa souveraineté.

Slobodan Despot, le directeur de la maison d’édition Xénia, a fait le lien avec le précédent livre de Henri de Grossouvre Paris-Berlin-Moscou, la voie de l’indépendance et de la paix, publié en 2002, et dont cet ouvrage est d’une certaine manière la continuation. L’auteur, directeur du Forum Carolus, a renchéri d’ailleurs en parlant des « 2 facettes de la même médaille » car on retrouve dans ces 2 livres la thématique de l’Europe politique et de la coopération stratégique avec des tiers. 

« Europe européenne » : Ce sous-titre apparemment tautologique fait référence à une expression 7844ad1bb19e7d540e427a486ddd4fb1.jpggaullienne englobant la notion d’Europe politique vers laquelle il faut œuvrer, une Europe indépendante, qui peut mener sa propre politique conformément à ses intérêts.

Deux alternatives se présentent à nous: l’Europe marché ou bien l’Europe politique. Si l’on opte pour la deuxième il y a une seule solution: se donner les moyens de construire une Europe à part entière et dont on connaît les frontières avec les pays qui en sont capables.

A l’heure actuelle, face à l’échec du Traité constitutionnel européen, après un élargissement à 27 et l’adoption du traité réformateur, il est impossible d’aller plus loin politiquement. Il s’ensuit que la mise en place d’une avant-garde de pays s’impose pour prendre des initiatives sur les questions vitales de l’Europe comme la défense, l’énergie et la recherche scientifique. Actuellement un groupe de 6 pays pourraient partager cette vision (France, Allemagne, Belgique, Luxembourg, Hongrie et Autriche) mais la porte est ouverte aux pays souhaitant les rejoindre.

De surcroît, Henri de Grossouvre a accentué la nécessité pour l’Europe de compter sur elle-même pour la défense de ses intérêts vitaux.

4292944c951457859bebadd403f3212f.jpgPour sa part, l’analyste Hajnalka Vincze a tenu à clarifier 2 notions :

-le terme « européen » prenant le sens de supranational ne doit pas occulter le sens premier désignant ce qui est spécifique à l’Europe sous peine de minimiser toute possibilité de défense de l’indépendance et de la puissance européenne.

-le terme de souveraineté, fil conducteur du projet d’avant-garde, implique aussi bien la liberté de décision du citoyen que l’autonomie de l’état, deux dimensions qui sont inextricablement liées.

Du fait de sa dépendance par rapport aux Etats-Unis, « l’Europe a un intérêt primordial à préserver une marge de manœuvre autonome ». Par conséquent, il faut « croire en l’Europe indépendante, l’asseoir sur la base d’une légitimité réciproque et inscrire ce partenariat transatlantique dans la durée ».

57e4fc64d852a961fdb7016719a58d8b.jpgFrançois Loos, député et ancien ministre délégué à l’industrie, initiateur du Forum Carolus, a préfacé cet ouvrage. Il a mis en avant la nécessité de penser l’Europe en Alsace, tout en se réjouissant du fait que le Forum Carolus réfléchit l’Europe autrement que d’autres think tanks et surtout pense l’Europe « de » Strasbourg.

Comme l’a fait remarquer Eric Maulin, directeur de l’IHEE de Strasbourg, le projet proposé dans ce livre représente « une alternative au développement de l’UE qui fait preuve d’une certaine empathie » par le truchement de la constitution d’une avant-garde et d’une coopération renforcée. En corollaire, la souveraineté européenne est quelque chose qui se constate à partir d’une volonté de vivre ensemble ; « sans la volonté commune toute construction européenne ne serait qu’une vaste prison ».15cde74d5887eaddaea0765d18deff98.jpg

Néanmoins, Henri de Grossouvre s’est interrogé sur le manque d’une réflexion véritable sur l’Europe à Strasbourg, le Forum Carolus étant le seul think tank strasbourgeois alors qu’il y en a des dizaines à Bruxelles.

Ce lancement, qui s’est déroulé dans une ambiance détendue, a suscité le vif intérêt de l’auditoire et a fait salle pleine. Les réactions appréciatives et le débat stimulant qui s’est ensuivi incitent à réfléchir sur l’avenir et le devenir de l’Europe.

Ici, à Strasbourg, ville en deçà et au-delà de l’UE, ce projet ambitieux et crédible fait rêver et nous caressons l’espoir qu’un jour il deviendra réalité.

4438c753f18ae7e5b4eecc2728857b05.jpgSorina Bobu, stagiaire au Forum Carolus, Strasbourg le 12 novembre 2007

11.11.2007

RENCONTRES DE L’ISEG STRASBOURG, le 15 nov. 2007

Dans le cadre des rencontres de l’ISEG de Strasbourg s’est tenue, le 15 novembre 2007, une conférence organisée par l’APUIE (Association pour la Promotion et l’Utilisation de l’Intelligence Economique) en partenariat avec le Forum Carolus.
L’intervenant, Pierre Bourguignon, est consultant en développement stratégique et commercial. Il a donné une conférence intitulée « Comment développer votre activité grâce à votre réseau relationnel ? ».

Le réseau est fondamentalement un accélérateur de rencontres et d’opportunités. Plus qu’un outil de travail, il consiste en une attitude à adopter, un savoir-être dont le catalyseur est l’ouverture aux autres. Il faut « repérer et se faire repérer, solliciter et être sollicité par les autres ». C’est uniquement à ce prix qu’il est possible de faire émerger des opportunités.
L’articulation clé d’un réseau est  « gagnant-gagnant » — et non « donnant-donnant ». Point important, la dynamique d’un réseau part d’un principe inéquitable : dans un premier temps,  il convient de donner beaucoup plus que ce que l’on estime être en droit d’attendre en retour. Si les réseaux constituent « des outils efficaces et rapides », ils le sont surtout « pour des gens peu pressés ».

Un réseau est sous-tendu par des valeurs communes. Il ne peut perdurer qu’à condition d’être animé. P. Bourguignon souligne que le respect des règles de courtoisie est un facteur crucial pour dynamiser un réseau. De plus, l’évolution du marché du travail se concrétise par un besoin de veille permanente et de nouvelles alliances.

 Les qualités essentielles d’un bon « réseauteur » sont résumées dans le profil type dressé par P. Bourguignon : proactivité, détermination, enthousiasme, objectifs clairs et précis, amabilité, diplomatie, faculté de donner avant de s’attendre à recevoir.

En guise de conclusion, on notera que l’existence de chacun d’entre nous est déterminée par une multitude de réseaux subis ou contrôlés ; arriver à les maîtriser est finalement une véritable leçon de vie.

 

Sorina Bobu, stagiaire du Forum Carolus, le 19 novembre 2007

27.10.2007

INVITATION

 

MAIS QUE VEUT L'EUROPE ?

Mardi 6 novembre à 17.30 à la Librairie Kleber - Strasbourg

 

ac18011954e563dfd1f79334c36283d9.jpgNous vous invitons le mardi 6 novembre à 17.30 à la librairie Kleber à Strasbourg à un débat: "Maisdd8bcbdb117de577e3380b9bc8c90e01.jpg que veut l'Europe?" avec:

-M. François LOOS (en photo à gauche), ancien ministre délégué à l'industrie (gouvernement Villepin), député, auteur de la préface du livre "Pour une Europe européenne".

-Mme Hajnalka VINCZE (en photo à droite) analyste en politique de sécurité, spécialisée dans les affaires européennes et transatlantiques.

-M. le Professeur Eric MAULIN, directeur de l'Institut des Hautes Etudes Européennes de Strasbourg et président du Comité Stratégique du Forum Carolus (voir:Nouvelle organisation Carolus sept 07.pdf).

-M. Henri de GROSSOUVRE, essayiste, président de l'association "Paris-Berlin-Moscou", directeur du Forum Carolus.

Ce débat animé par M. Slobodan DESPOT, essayiste et éditeur a lieu à l'occasion du lancement du livre "Pour une Europe européenne, une Avant-garde pour sortir de l'impasse (éditions Xenia, septembre 2007).

Ce débat aura lieu en présence du nouveau Président du Forum Carolus, monsieur Nikolaus von GAYLING (Voir: ich bin ein Strassburger - Badische Zeitung 18 oct 07.pdf760947f4f322d3067ddd7f4c19987be6.jpg

 

 

 

Invitation de la Librairie Kleber, 1 rue des Francs-Bourgeois, 67000 Strasbourg: 6 nov 17 30 INVITATION Que veut l EUROPE.pdf

28.08.2007

"Pour une Europe européenne"

dd9ef6d0cc3591be3d250313465e8772.pngLe dernier livre du Forum Carolus vient de paraître aux éditions Xenia (Suisse) sous la direction de Henri de Grossouvre: "Pour une Europe européenne, une Avant-Garde pour sortir de l'impasse" . Un groupe d'experts européens a développé une réflexion prospective de nature à remédier à l’«absence européenne».

Préface: François Loos

Introduction: Henri de Grossouvre 

Chapitre I: Pourquoi une Avant-Garde (Hajnalka Vincze, Winfried Veit, Eric Maulin)

Chapitre II: A l'Avant-garde d'une défense européenne (Hajnalka Vincze, Thomas Schreiber, Sven Biscop)

Chapitre III: A l'Avant-garde d'une ambition économique (Gérald Cohen, Jean-Claude Empereur, Alain Favaletto) f139330e63d164e272a8a482feb0717c.jpg

Chapitre IV:  Pourquoi cette Avant-Garde (Henri de Grossouvre, Raymond Woessner, Philippe Nuss, Bernd Posselt, Martin Graff

Conclusion: Henri de Grossouvre

Postface: Ambassadeur Janos Perenyi 

Quatre événements de lancements de ce livre sont prévus, un à Paris, un à Strasbourg, un à Budapest et un à Fribourg en Brisgau, au château d'Ebnet le 18 octobre 2007 à 20.15 où nous serons accueillis par le nouveau président du Forum Carolus élu lors du Conseil d'Administration du 23 août 2007: le Baron Nikolaus von GAYLING.

En photo à droite: le professeur Eric Maulin, récemment élu directeur de l'Institut des Hautes Etudes Européennes et président du comité stratégique du Forum Carolus est l'expert chargé de suivre l'évolution des Institutions européennes au sein du Forum Carolus. 

Avant garde ISBN.PDF

06.07.2007

2 juillet: le président Sarkozy à Strasbourg

"Les vrais Européens, ce sont ceux qui croient à l'Europe intégrée, c'est-à-dire une Europe qui a des frontières, qui ne devient pas à force d'élargissements successifs, une sous-région de l'ONU."

 

e578915a81b2175df650e160ce525981.jpgPour Nicolas Sarkozy le politique précède le juridique, il fustige "L'Europe qui voulait partout remplacer la décision politique par des règles , des  normes et des procédures, qui voulait partout faire prévaloir le choix technique sur le choix politique".

 

 Le président français a présenté de la capitale européenne de la France un projet européen clair, fondée et relancée par le couple franco-allemand, avec une forme finale de l'Union annoncée, des frontières, une puissance d'action et d'influence vers l'extérieur, et une identité. Dans le domaine économique le président Sarkozy s'est également prononcé en faveur d'une politique industrielle européenne et de la préférence communautaire. 58283c73e46d403284c09c7c798daaec.jpg

"Je veux poser la question cruciale des frontières de l'Europe. Car, sans frontières, il n'y aura pas d'identité européenne et il n'y aura pas non plus de puissance européenne, parce que la volonté européenne sera condamnée à se diluer sans cesse." 

"Il n'y a pas de culture française sans SHAKESPEARE, sans DANTE, sans GOETHE, sans CERVANTES. Il n'y a pas de culture française qui regarde comme étrangers FAUST, DON QUICHOTTE ou HAMLET. La pensée française est l'héritière de KANT, de SPINOZA autant que de MONTAIGNE, de PASCAL ou de DESCARTES." 

L'importance curciale de la coopération franco-allemande, nécessaire politiquement et symboliquement a été également plusieurs fois soulignée. Cette coopération et cette amitié légitiment également le rôle de capitale européenne de Strasbourg: "L'amitié franco-allemande est à l'origine de l'Union européenne. Elle en restera le ciment à jamais. C'est pourquoi, Strasbourg, symbole de la réconciliation franco-allemande, est à jamais la capitale de l'Europe. Parce que c'est ici que l'on s'est battu et c'est ici que l'on s'est réconcilié. " Se présentant actif et pragmatique le président de la république change le discours et provoque ainsi Bruxelles pendant son séjour à Strasbourg le 2 juillet 2007. Une critique constructive pour « le dépassement des contradictions » en Europe par une synthèse du oui et du non qui se trouve dans la vision d'une Europe qui se donne les moyens d'agir et de se protéger:

 

" La synthèse entre le "oui" et le "non", elle se trouve dans une Europe qui, renonçant à toute naïveté, se donne les moyens d'agir, de lutter contre tous les dumpings, d'instaurer, ce n'est pas un gros mot, une préférence communautaire, de mettre en œuvre des politiques industrielles. Nous avons créé l'Europe pour que l'on garde des usines, des industries sur le territoire de l'Europe, pas pour que nous les regardions partir vers d'autres continents en restant les bras croisés sans rien faire. L'Europe, ce n'est pas cela. " Lire le discours intégral sur le site de l'Elysée...

 

 

15.03.2007

"Défendre Strasbourg au nom de la démocratie européenne!" - Communiqué de presse

99bfb1b1bde19db8927f3adee73a53b2.jpgUne nouvelle initiative pour défendre Strasbourg en tant que siège effectif du Parlement Européen a été lancée jeudi 15 mars 2007 au Parlement Européen. L’Association “Pour la démocratie européenne” vient d’être créée par des représentants de la société civile de Strasbourg, pour expliquer à l’opinion publique européenne qu’une Europe forte et démocratique doit être décentralisée et garder les 3 capitales distinctes Strasbourg, Luxembourg et Bruxelles.

Membres fondateurs de l'association:218774f53159568ae51359f889948617.jpg

Renata Baranowska, administrateur-gérant de société

François Bilger, Professeur d'Economie, Vice-Président Cercle Européen, ancien Président du Port Autonome de Strasbourg, ancien Adjoint au Maire de Strasbourg-Pierre Pflimlin

Troy Davis, Président, Association de soutien à l'Ecole de la démocratie, Président, Fondation des Citoyens du Monde, Directeur, Stratégie et Ingénierie en démocratie

Henri de Grossouvre, Directeur du Forum Carolus

Christiane Roederer, écrivain, Président de la Société des Ecrivains d'Alsace, de Moselle et du Territoire de Belfort, Chancellier de l'Académie des Arts, des Lettres et des Sciences d'Alsace

Jean Spautz, Président de la Délégation du Luxembourg au Parlement Européen, ancien Ministre, ancien Président du Parlement du Luxembourg

Catherine Vierling, médecin généraliste, assistante parlementaire au Parlement Européen

Ozgur Yildiz, Président du CARES, Coalition des Associations des Résidents Etrangers de Strasbourg, Association Culturelles des Alévis de Turquie à Strasbourg

Pour plus d'informations, consultez le site de l'association www.democratieeuropeenne.eu ou télécharger le communiqué de presse en français et en allemand (14 mars 2007): Communiqué_de_presse.pdf /Pressebericht.pdf

 

16.12.2006

Strasbourg comme siège du Parlement européen

Résolution adoptée par l’assemblée générale internationale de l’Union Paneuropéenne au Parlement Européen à Strasbourg.

"L’histoire de l’Europe est jalonnée de symboles, Strasbourg en est un et qui doit être préservé comme le siège du Parlement Européen. Strasbourg, longtemps signe nécessaire de la réconciliation franco-allemande, est aujourd’hui, plus encore, signe de la diversité européenne.

A la fois frontalière et trait d’union, sans être capitale d’Etat, Strasbourg ne saurait être tentée par une quelconque hégémonie. Elle est tout à la fois frontière et dépassement de frontière, à l’image donc du défi permanent de l’Europe : affirmer tout à la fois la légitimité de ses nations et leur nécessaire coopération.

C’est pourquoi l’Union Paneuropéenne apporte son soutien à l’initiative lancée par Bernd Posselt.

Nous souhaitons que se joignent à ce mouvement en faveur de la multipolarité et de la diversité européennes chacun des pays d’Europe."

 

Strasbourg as seat of the European Parliament

medium_eu_pan1.gif"The history of Europe is punctuated of symbols, Strasbourg is one of them and must be preserved as the seat of the European Parliament. For a long time a necessary sign of French-German reconciliation, Strasbourg is today even more a sign of European diversity.

At the same time border and hyphen, without being capital of a state, Strasbourg could not be attracted by any hegemony. It is at once border and overtaking of border, and therefore like the permanent challenge of Europe: to assert at once the legitimacy of its nations and their necessary collaboration.

That is why the Paneuropean Union brings its support of the initiative launched by Bernd Posselt.

We wish that each of the European countries joins this movement in favour of the European multipolarity and diversity."

 

Straßburg als Sitz des Europäischen Parlaments

"Die Geschichte Europas ist charakterisiert durch Symbole, Straßburg ist eines davon und muss als der Sitz des Europäischen Parlaments erhalten bleiben. Straßburg, das über lange Zeit ein notwendiges Zeichen deutsch-französischer Versöhnung war, steht heute immer mehr für die Vielfalt Europas.

Als Grenzstadt und Bindeglied zugleich, jedoch ohne Hauptstadt eines Staates zu sein, kann Straßburg keiner Versuchung nach Hegemonie erliegen. Straßburg ist gleichzeitig Grenze und Grenzübergang, so wie auch Europa eine ständige Herausforderung darstellt: gleichzeitige Anerkennung der Legitimität seiner Nationen und der Notwendigkeit ihre Zusammenarbeit.

Daher unterstützt die Paneuropa-Union die Initiative von Bernd Posselt.

Wir wünschen, dass sich alle Länder Europas dieser Bewegung für die Multipolarität und Vielfalt Europas anschließen."

26.09.2006

Villepin défend Strasbourg

Dominique de Villepin a rencontré hier à Bruxelles le président de la Commission Européenne, José Manuel Barroso, et a rejeté l'idée demedium_villepin.6.jpg rediscuter du bien-fondé du double siège du Parlement Européen à Strasbourg et à Bruxelles. "Il réagissait notamment à une pétition ayant recueilli plus d'un million de signatures en faveur d'une suppression du siège strasbourgeois". Le premier ministre a notamment déclaré: "Notre politique constante consiste à défendre Strasbourg et à défendre les traités européens."

Source DNA, 26 septembre 2006. 

Toutes les notes