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18 juillet 2010

Ein Europahaus für Strasbourg

 

union_européenne.jpg Die Projektgruppe für ein Europahaus tagte am 9. Juli im Sitzungsgebäude der CUS, um sich im Beisein von Olivier Bessin, Thierry Coltier und Alain Genel über die Fortschritte dieses Projekts auszutauschen. Wo dieses Europahaus einmal stehen soll, ist noch nicht entschieden.

Die Teilnehmer der Projektgruppe betonten noch einmal die Wichtigkeit und Notwendigkeit eines solchen Projektes. Das Europahaus ist gedacht als ein Ort der Begegnung und des Austauschs, ein Ort, der den verschiedenen europäischen Kulturen und ihren Visionen von Europa offenstehen sollte. Für Franzosen und Deutsche, die mittlerweile auf eine jahrzehntelange Zusammenarbeit zurückblicken können, ist solch ein Projekt von größtem Interesse. Um dieses Projekt zu verwirklichen, sind aber auch das Interesse und das Engagement der anderen europäischen Nationen und der entsprechenden Institutionen erforderlich. Strasbourg ist auf Grund seiner geografischen Lage und der Tatsache, dass wichtige europäische Institutionen hier ihren Sitz haben, eine ideale Stadt für solch ein Projekt.

Ein zentraler Aspekt ist auch die « attraktive » Gestaltung dieses Europahauses, das so zu einem Anziehungspunkt für Hunderttausende von Besuchern und Besucherinnen pro Jahr werden könnte.

Eine wichtige Rolle spielt natürlich das, was den Besuchern und Besucherinnen in den Räumen des Europahauses geboten wird, aber genauso wichtig ist auch die architektonische Gestaltung und ihre Symbolfunktion. Das Gebäude sollte die Modernität Europas, seine Vielfältigkeit und sein gemeinsames Streben widerspiegeln.

Eine weitere Idee ist, die Symbolkraft des Rheins miteinzubeziehen und die Möglichkeit zu schaffen, Besucher und Besucherinnen mit Schiffen zum Europahaus zu bringen.

Ein Europahaus, das zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs für Besucher und Besucherinnen aus ganz Europa wird, könnte so zur Verwirklichung dessen beitragen, was der große Europapolitiker Jean Monnet gefordert hat : es geht nicht darum, Koalitionen zwischen Staaten zu stiften, sondern Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen.

Teilnehmer und Teilnehmerinnen :

  • Olivier Bessin, Bereichsleiter Europäische und Internationale Beziehungen der Stadt

    Strasbourg

  • Thierry Coltier, Direktor, Kanopée Consultants

  • Alain Genel, Kanopée Consultants

  • Klaus Schumann, ehemaliger Leiter des Generaldirektorats für politische Fragen des Europarates

  • Claire-Zoë Koenig, Referentin für interkulturelle Beziehungen

  • Michel-Mattoug, Professor an der Universität Strasbourg, Vizepräsident der APR

  • Henri Mathian, Präsident der Projektgruppe für das Europahaus

  • Alexis Lehmann, Projektleiter Rhino und Eurodom

  • Christine Metzger, Vizepräsidentin des Propeller Club International

Von Franziska Heintz, coordinatrice de projets au Forum Carolus

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